Ahnenlasten

Elia
Ahnenlasten
Macht und Ohnmacht
Die Angst vor Machtverlust, wir können es auch auf den Punkt bringen:
Es ist Angst vor Ohnmacht!
Dieser euer Familienbaum ist im Fundament krank und es ist wichtig, dieses Fundament aus der Fäulnis zu holen und dies geht nur über den Segen.
Zu Gast ist Franziska.
Elia: Deine Frage bitte.
F: ja, zur Familiengeschichte:
Was gibt es Wichtiges, was ich wissen muss über meine väterliche Familie.
E: Nun, zweifellos gäbe es vieles, ich denke aber, hier geht es um eine ganz bestimmte Wichtigkeit, bitte konkretisiere das.
F: Die beiden Urgroßeltern, ist da irgendwo in dieser Generation ein Bruch passiert?
E: Beide waren sehr wertvolle, liebenswürdige Menschen.
Dein Ururgroßvater war von einer heute nur noch sehr selten anzufindenden Kombination aus Entdeckungsdrang und Verantwortungsbewusstsein.
Er hat in der Tat etwas Patriarchalisches, aber im positiven Sinn:
Güte und Ordnungswillen vereinten sich in ihm.
Stolz und Ehrgefühl vereinten sich in ihm.
Kampfgeist und Ausdauer vereinten sich in ihm.
Selten noch findet sich in eurer Zeit eine solche Persönlichkeit.
Und das gegenteilige Spiegelbild – nicht negativ, sondern positiv gemeint – war seine Frau, die er sehr liebte und die ihn sehr liebte, auf eine Weise mütterlich, wie ihr es heute nicht mehr kennt:
gut meinend, wohlwollend, herzlich.
Es mangelte ihr an Bildung, doch was das anging, machte sie vieles durch einen klaren Menschenverstand wieder wett. Diese Zwei sind die tragende Wurzel.
Aus ihnen aber kamen verwirrte Kinder, weil es ihre Aufgabe war, diesen Seelen zu helfen.
Weil sie diese Seelen ertragen konnten.
Kannst du dir das Ausmaß der Liebe vorstellen, das ihrer beide Seelen brauchten, um vor ihrer Inkarnation einzuwilligen, diese Kinder zu haben?